Goldrausch im Klondike

Erinnerungen an die Geschichte:
Wie kam es zu dem legendären Klondike Goldrausch?

Der Klondike-Goldrausch von 1896 war einer der folgenschwersten sowie verhängnisvollsten Goldräusche aller Zeiten. Dieser führte zum Yukon-Territorium und zu einer festen Grenze zwischen Kanada und Alaska. 1896 war in den USA eine Wirtschaftskrise, deshalb suchten mehr als hunderttausend Menschen ihr Glück am Klondike River. Die Goldsucher wurden auch Stampeders genannt. Da viele Goldsucher viel Gold fanden, wurde der gesamte Weltmarkt dadurch erheblich belebt. So führte das Ende des Klondike-Goldrausch zu einer schlimmen Wirtschaftskrise. Seit 1885 wurden insgesamt 12,5 Millionen Unzen Gold angefertigt. Die Lebensform der indianischen Einheimischen veränderte sich, in der sehr kalten Witterungslage gearteten Region, durch den Goldrausch, elementar. Auf der einen Seite wurde ihre wichtige Grundlage zum leben, die großen Karibuherden, deutlich und massiv verkleinert, auf der anderen Seite siedelten sich zum ersten Mal wenige Indianerstämme fest an, um von den expandieren Handel zu profitieren. Viele Indianer starben durch eingeschleppte Krankheiten. Die indianischen Stämme, die um Dawson lebten, konnten ihre Kultur zum größten Teil bewahren.

Entdeckung des Goldes

Der Entdecker des Goldvorkommens am Klondike River heißt Keisho bzw. Jim Mason. Er gehörte zum Stamm der Tagish an. Im August 1896 führte Keish seine Verwandten, Tagish Charly sowie seine Cousine Patsy, von Carcross aus den Yukom Flussabwärts. Am 16.8.1896 fand die Gruppe erhebliche Mengen an Gold am Bonanza Creek, welcher damals noch als Rabbit Creek bezeichnet wurde. Sie konnten keinen Claim anmelden, weil in dieser Region starker Rassismus herrschte. An der Flussmündung trafen sie dann auf George und Kate Carmack, welche mit der Aufgabe betreut wurden dem Claim anzumelden. Die Nachricht über den Goldfund machte schnell die Runde. Es kamen sofort 30 Goldsucher vom Steward River und vom Fortmile River zu den Clains am Bonanza. Ein ganzes Jahr lang konnten diese wenigen Goldsucher in der Region nach Gold suchen, bis einige, durch das Gold reich wurden und per Boot zur Westküste fuhren.

Verlauf

Die Nachricht von den erheblichen Goldvorkommen am Kondike erreichte USA im Juni des darauffolgenden Jahres. Die Nachricht wurde begierig aufgenommen, weil dort schwere wirtschaftliche Verhältnisse herrschten. Nun machten sich mindestens 10000 Menschen nach Norden bzw. Westen auf dem Weg. Auch aus Großbritannien sowie Australien kamen Goldsucher. Es waren ungefähr 50000 Goldsucher im Yukon-Gebiet. Nicht alle Menschen suchten nach Gold, sondern einige wollten eine Beschäftigung im explosionsartig wachsenden Gewerbe finden. Zahlreiche Goldsucher landeten als erstes in Dyea sowie Skagway. Diese Orte lagen genau an der Mündung vom Lyann Kanal. Vom Childkoot Trail ging es zum Withe Pass, von hieraus weiter zum Lake Bennett oder zum Lake Lindeman. Dort wurden dann Boote gebaut, um 800 km bis zum Dawson zu bezwingen. 1897/1898 überwinterten 10000 Mensch in Zelten an beiden See. Die gut drei wöchige Anreise nach Dawson führte durch schwere Stromschnellen. Viele Männer versuchten auch quer durch Kanada zu reisen, doch dazu brauchten sie mindestens ein bis zwei Jahre. Viele Pferde starben im Withe Pass sowie Childkoot Pass, sodass die Pässe als Dead Horse Pass bezeichnet wurden. Am 3.04.1898 wurden 63 Männer am Childkoot von einer Lawine getötet. Menschen, denen während der Reise das Geld ausgingen, boten sich als Träger oder Packer an. Alle Stätte auf den langen Weg nach Kondike wurden von tausenden Goldsuchern überflutet. Viele Männer blieben auch dort, das gilt vor allem für Vancouver, Seattle, sowie Victoria. Auf dem Weg zurück von Klondike in die Stätte, brachten viele Männer Gold mit, welches der lokalen Wirtschaft gut tat. Die Regierung der Stätte zwang die Goldsucher Lebensmittel für ein ganzes Jahr mitzubringen. Die Regierung hatte aus früheren Goldräuschen die Erfahrung gemacht, dass es ohne strenge Auflagen zur erhebliche Zwischenfällen kommen kann. Die Northwest Mountain Police kontrollierte jeden Goldsucher und wies diejenigen ab, welche nicht über dieses Marschgpäck verfügten. Die Police achte auch sorgsam darauf, dass nicht zu viele Waffen aus den USA nach Kanada eingeschleust wurden. Die ersten Goldsuchermassen mussten die Erfahrung machen, dass alle Claims bereits vergeben waren. Viele von ihnen verkauften ihre Tonne Marschgepäck und kehrten in ihre Heimat zurück. Insgesamt brachten die Goldsucher 50 Millionen Dollar auf, um den Klondike River zu erreichen.

Verfahren der Goldgewinnung

Die Goldschürfer suchten im Geröll sowie Sand von Flüssen nach Gold, welches schon aus dem Fels abgetragen wurde. Hierzu wurden Rütteltische, Pfannen sowie Waschrinnen benötigt, in denen das Gold per Hand ausgelesen wurde. Gold, welches tiefer lag wie zum Beispiel im Frostboden, wurde, durch auftauen des Bodens mit Feuer, hervorgebracht. Ab 1897 wurden Wasserleitungen errichtet, um das Gold auszuwaschen. Meist im Frühjahr, wenn der Stand des Wassers hoch genug war, wurden viele Arbeitskräfte benötigt. Zum Schluss wurden Goldbagger eingesetzt, welche sehr große Mengen an Gestein durchwuschen. Es entstanden Infrastrukturen wie z.B. die 1899 gegründete Klondike Minds Railway. Die Gesellschaft wurde in London ins Leben gerufen. Auch noch heutzutage fährt die Bahn von Withehore nach Skagway. Die Häfen profitierten erheblich von den Ansturm der Goldgräber, weil diese bereit waren jeden erdenklichen Preis zu bezahlen.

Gold mal anders

Das Edelmetall ist in der heutigen Zeit sogar eine beliebte Währung im Online-Gaming, wie etwa das hoch gehandelte und bei Gamern vielfach gesuchte World of Warcraft Gold zeigt, welches das Spieleerlebnis steigert und das Absolvieren der verschiedenen Level beschleunigt.